Sky is limit

Software Entwicklung, Selbständigkeit, Alltägliches und darüber hinaus

Jeder zahlt dafür mit: Hacked-Webdesign für den Internet Explorer

Neben meiner Haupttätigkeit in der Software-Entwicklung gestalte ich auch Webseiten und setze Online-Wünsche um. Bisher handelte es sich dabei um kleine bis mittlere Projekte, unter anderem Umsetzungen mit Blog- oder Content-Managmentsystemen – hier eine kleine Übersicht. Eines haben alle Projekte gemeinsam – zunächst machen sie Spaß – bis zu einem Punkt: Man öffnet die Seite mit dem Internet Explorer. Mozilla Firefox, Google Chrome, Apple Safari und Opera zeigen die Seiten 1 zu 1 im geplanten Layout an. Der Internet Explorer schafft das leider nicht und das seit Jahren.

Es spielt keine Rolle ob man den Internet Explorer in den steinalten Version 4, 5 oder 6 einsetzt oder zu den neueren Versionen greift. Überall hagelt es Probleme. Nicht unterstützte ‘Features’ die aber sehr wohl im HTML-/CSS-Standard definiert sind, unterschiedliche Interpretierungen (z.B. Boxmodell-Bug oder The weird and wonderful world of Internet Explorer, fehlende Transparenzunterstützung bei *.png-Bilddateien und viele viele weitere Stolperfallen die man schon gar nicht mehr alle kennen kann.

Für Webseitenersteller bedeutet das in der Regel immer Mehraufwand der am Ende entweder zu Lasten des Erstellers (Zeit), Auftraggebers (Geld) oder Webseitenbesuchers (Interpretationsfehler im Layout) geht. Mit bestimmten Hacks und Browserweichen muss das Layout angepasst werden, das kostet häufig so viel Zeit wie die Erstellung des Layouts an sich. Daher hilft leider nur eins: Aufklärung beim Kunden so das die Nutzung des Internet Explorers sinkt, sozusagen ein Boykott und die Empfehlung auf effektive Browser zurückgreifen. Jeder Webseitenbetreiber wertet Statistiken aus auf denen klar hervorgeht welche Browser eingesetzt werden.

Derartige Unternehmungen wie diese von Microsoft sind bereit ein guter Anfang: ‘The Internet Explorer 6 Countdown’. Es zeigt letzlich auch das Internetnutzer selbst dafür verantwortlich sind ob die Webdesigner weiter mit Browserweichen beschäftigen werden oder ob sie an neuen abgefahrenen Features arbeiten sollen. Microsoft liefert weitaus bessere Produkte als den Internet Explorer. Manchmal ist es sinnvoler sich aus bestimmten Bereichen zurückzuziehen.

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